Das bewegte Bild ist allgegenwärtig – auf unseren Bildschirmen, in den sozialen Medien, auf der Strasse. Doch was einst auf flimmernden Röhrenbildschirmen begann, hat sich zu einer der spannendsten Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst entwickelt. «Mehr Licht. Video in der Kunst» ist eine Kooperation zwischen dem Aargauer Kunsthaus und dem Kunstmuseum Solothurn. Die beiden komplementären Ausstellungen zeigen, welche Spuren die Videokunst in der Schweiz und in den beiden Häusern hinterlassen hat. Der Bogen wird von den 1960er-Jahren bis heute gespannt, gezeigt werden Arbeiten von Pipilotti Rist, Roman Signer, Dieter Roth, Urs Lüthi, Ursula Palla, Yves Netzhammer, Silvie Defraoui und vielen weiteren Kunstschaffenden, die das Medium Video für sich entdeckt und geprägt haben. Die Ausstellung ist bewusst nicht als retrospektiver Überblick angelegt. Vielmehr regt sie dazu an, sich mit der Technik und der ästhetischen Entwicklung des bewegten Bildes auseinanderzusetzen. Sie veranschaulicht die Veränderungen zeitbasierter Medien über die Jahre hinweg und zeigt die innovativen künstlerischen und konzeptionellen Ansätze, die sie geprägt haben. Immer geht es auch um Fragen der Bildproduktion, des digitalen und analogen Materials sowie um die Rolle technischer Prozesse innerhalb künstlerischer Strategien. Ein besonderer Clou: Die Videocompany aus Zofingen hat ihre langjährige Erfahrung in die Konzeption der Ausstellung eingebracht. Die Gründerinnen Karin Wegmüller und Aufdi Aufdermauer sind Teil des kuratorischen Teams und bringen ihr Know-how im Bereich Produktion und Technik von Videokunst mit ein. Sie sind seit Jahrzehnten erste Anlaufstelle für viele Kunstschaffende, wenn es um die Produktion von Videoarbeiten geht. Die Präsentation vereint Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen mit den Beständen beider Institutionen und zeigt auch neu produzierte Werke.
Parallel dazu präsentiert das Kunsthaus «Sammlung 26. Kunst aus der Schweiz». Form und Farbe bilden den Ausgangspunkt dieser Präsentation, der Schwerpunkt liegt auf Werken von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart – darunter auch zahlreiche Neueingänge der letzten Jahre. Im Obergeschoss gibt es unter anderem Arbeiten von Joseph Egan, Marcia Hafif und Verena Loewensberg zu entdecken. Im Untergeschoss treten Formen in Skulpturen, Zeichnungen und Installationen in einen Dialog, mit Werken von Silvia Bächli, Eric Hattan, Herbert Distel, Barbara Müller, Roman Signer und vielen weiteren Kunstschaffenden. In der «Sammlung im Fokus» steht das mehrteilige, 2023 angekaufte Werk «Wild Bunch» von Mario Sala im Zentrum. Über die Jahre hat das Kunsthaus eine Reihe von bedeutenden Arbeiten des Künstlers gesammelt. Das Werk des ausgebildeten Grafikers, der in Winterthur lebt und arbeitet, bewegt sich in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Objekt und Plastik und ist auch im öffentlichen Raum präsent. Die Vernissage der beiden Ausstellungen von diesem Freitag startet um 18.00 Uhr mit Ansprachen, ab 19.00 Uhr sind alle zum Apéro eingeladen. Parallel dazu findet von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Kindervernissage für 5- bis 13-jährige Kinder statt. Eine perfekte Gelegenheit also, die zwei neuen Ausstellungen im Kunsthaus kennen zu lernen und sich dann bei einem Glas Wein darüber auszutauschen. Und wer mit Kindern kommt, weiss sie während der Vernissage bestens betreut. Nicht verpassen!
aargauerkunsthaus.ch
Freitag, 30. Januar 2026, 18.00 Uhr, Aargauer Kunsthaus: Vernissage «Mehr Licht. Video in der Kunst» und Vernissage. Mario Sala. Sammlung im Fokus
Mehr Licht. Video in der Kunst ist bis am 25. Mai 2026 und Mario Sala. Sammlung im Fokus bis am 21. Juni 2026 zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00–17.00 Uhr, Donnerstag 10.00–20.00 Uhr (17–20 Uhr Gratiseintritt!).
Parallel dazu präsentiert das Kunsthaus «Sammlung 26. Kunst aus der Schweiz». Form und Farbe bilden den Ausgangspunkt dieser Präsentation, der Schwerpunkt liegt auf Werken von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart – darunter auch zahlreiche Neueingänge der letzten Jahre. Im Obergeschoss gibt es unter anderem Arbeiten von Joseph Egan, Marcia Hafif und Verena Loewensberg zu entdecken. Im Untergeschoss treten Formen in Skulpturen, Zeichnungen und Installationen in einen Dialog, mit Werken von Silvia Bächli, Eric Hattan, Herbert Distel, Barbara Müller, Roman Signer und vielen weiteren Kunstschaffenden. In der «Sammlung im Fokus» steht das mehrteilige, 2023 angekaufte Werk «Wild Bunch» von Mario Sala im Zentrum. Über die Jahre hat das Kunsthaus eine Reihe von bedeutenden Arbeiten des Künstlers gesammelt. Das Werk des ausgebildeten Grafikers, der in Winterthur lebt und arbeitet, bewegt sich in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Objekt und Plastik und ist auch im öffentlichen Raum präsent. Die Vernissage der beiden Ausstellungen von diesem Freitag startet um 18.00 Uhr mit Ansprachen, ab 19.00 Uhr sind alle zum Apéro eingeladen. Parallel dazu findet von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Kindervernissage für 5- bis 13-jährige Kinder statt. Eine perfekte Gelegenheit also, die zwei neuen Ausstellungen im Kunsthaus kennen zu lernen und sich dann bei einem Glas Wein darüber auszutauschen. Und wer mit Kindern kommt, weiss sie während der Vernissage bestens betreut. Nicht verpassen!
aargauerkunsthaus.ch
Freitag, 30. Januar 2026, 18.00 Uhr, Aargauer Kunsthaus: Vernissage «Mehr Licht. Video in der Kunst» und Vernissage. Mario Sala. Sammlung im Fokus
Mehr Licht. Video in der Kunst ist bis am 25. Mai 2026 und Mario Sala. Sammlung im Fokus bis am 21. Juni 2026 zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00–17.00 Uhr, Donnerstag 10.00–20.00 Uhr (17–20 Uhr Gratiseintritt!).

