Sie sind Musikerinnen, Performerinnen, Künstlerinnen und vor allem eines: nicht in eine Schublade zu stecken. Seit ihrer Gründung 1987 in der Basler Alternativszene machen Les Reines Prochaines konsequent ihr eigenes Ding. Ihre Musik bewegt sich zwischen Chanson, Pop, Punk und experimentellen Klängen, ihre Auftritte zwischen Konzert, Theater und Performance. Dazu kommen eigenwillige Texte, absurder Humor und ein kompromisslos gelebter Feminismus, der weit über die Bühne hinausreicht. Von Anfang an verstanden sich die Künstlerinnen als Teil der Frauenbewegung. Selbstbestimmung, Solidarität und die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen prägen ihre Arbeit bis heute. 2019 wurde die Band mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet. Zu den frühen Mitgliedern gehörte auch die später weltberühmt gewordene Videokünstlerin Pipilotti Rist. Heute stehen mit Muda Mathis, Fränzi Madörin und Sus Zwick drei Künstlerinnen auf der Bühne, die auch nach beinahe vier Jahrzehnten nichts von ihrer Experimentierfreude und politischen Haltung verloren haben. Ihr feministisches Selbstverständnis zeigt sich nicht nur in den Inhalten, sondern auch in ihrer Arbeitsweise: Alle schreiben Songs, alle übernehmen Verantwortung, alle sind Königinnen. Statt Hierarchien setzen sie auf kollektives Schaffen und die Eigenständigkeit jeder Einzelnen. Mit ihrem aktuellen Programm «Scissor*hood» widmet sich die Band der Schere. Diese steht für handwerkliches Können, Tatendrang und die Freiheit, sich die Welt nach eigenen Vorstellungen zurechtzuschneiden. Der Titel spielt zugleich mit dem englischen «Sisterhood», der Schwesternschaft. Gemeint ist ein solidarisches Miteinander, bei dem nicht nur geredet, sondern auch gemeinsam angepackt wird. Eine spielerische und zugleich politische Botschaft, die den Feminismus von Les Reines Prochaines auf den Punkt bringt: die Dinge selbst in die Hand nehmen, unabhängig bleiben und gemeinsam etwas verändern. Auf der Bühne verbinden Les Reines Prochaines Songs aus ihrem neuen, gleichnamigen Album mit performativen Nummern und typografischen Videoprojektionen aus der eigenen Produktion. Dabei bleiben sie ihrem unverwechselbaren Stil treu: verspielt und subversiv, politisch und poetisch, manchmal herrlich schräg und immer wieder überraschend. Mit Witz und Scharfsinn hinterfragen sie gesellschaftliche Rollenbilder und machen auch vor den Vorstellungen vom Älterwerden als Frau nicht halt. Les Reines Prochaines waren vor 25 Jahren das letzte Mal in Aarau, damals waren sie im Aargauer Kunsthaus zu Gast. Höchste Zeit also, die drei Königinnen wieder in unserer Stadt willkommen zu heissen! Sie werden auf der KIFF-Bühne zeigen, dass konsequent feministisches Handeln, künstlerischer Eigensinn und unbändige Experimentierfreude auch nach fast 40 Jahren nichts von ihrer Kraft verloren haben. Nicht verpassen!
kiff.ch
Freitag, 16. Oktober 2026, 20.00 Uhr, KIFF: Les Reines Prochaines – «Scissorhood». Support: Don’t Smoke in Bed. Türöffnung: 19.30 Uhr.
Wir verlosen 2×2 Tickets für Les Reines Prochaines von Freitag, 16. Oktober 2026, im KIFF! Eine E-Mail mit deinem Namen, deiner Adresse und dem Betreff «I love the Queens» bis Donnerstag, 15. Oktober 2026, 23.59 Uhr an info@weloveaarau.ch genügt, um an der Verlosung teilzunehmen. Die Gewinner:innen werden bis Freitag, 16. Oktober 2026, 12.00 Uhr benachrichtigt.
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Freitag, 16. Oktober 2026, 20.00 Uhr, KIFF: Les Reines Prochaines – «Scissorhood». Support: Don’t Smoke in Bed. Türöffnung: 19.30 Uhr.
Wir verlosen 2×2 Tickets für Les Reines Prochaines von Freitag, 16. Oktober 2026, im KIFF! Eine E-Mail mit deinem Namen, deiner Adresse und dem Betreff «I love the Queens» bis Donnerstag, 15. Oktober 2026, 23.59 Uhr an info@weloveaarau.ch genügt, um an der Verlosung teilzunehmen. Die Gewinner:innen werden bis Freitag, 16. Oktober 2026, 12.00 Uhr benachrichtigt.


