Als Irene und ihr Mann 2018 das Haus an der Herzbergstrasse kauften, war es sanierungsbedürftig. Genau das machte für das Paar den Reiz aus, denn sie hatten Lust auf planerische und handwerkliche Herausforderungen im eigenen Zuhause. Die eigenen vier Wände für die nächste Lebensphase zu gestalten, das war ihr Wunsch. Und so zog das Paar 2020 nach dem Umbau ein.

«Dihei» bedeutet für Irene heute vor allem Regeneration: essen, schlafen, durchatmen und wieder auftanken. Gleichzeitig ist es ein Ort, an dem Gedanken in Bewegung kommen dürfen. Im Austausch mit ihrem Partner entstehen Zukunftspläne, neue Ideen und frische Perspektiven auf aktuelle Themen. Und auch Freunde und Familie gehören dazu: gemeinsame Essen auf der Terrasse, Treffen mit Nichten, Neffen und Gottikindern.

Ihren Einrichtungsstil beschreibt Irene pragmatisch als «handfest». Möbel sollen langlebig und stabil sein. Die Aarauerin legt Wert auf prägnante, funktionale Formen, klare Farben und den Aspekt der Nachhaltigkeit. Furnier, Plastik, Verkleidungen oder Billigprodukte passen nicht in ihr Konzept. So stammen Tisch und Stühle von Horgen Glarus, die Küche ist eine Tiba aus emailliertem Stahl. Einbaukästen und Schiebetüren wurden in durchgefärbtem MDF vom Schreiner gefertigt, am Boden bleibt Linoleum und Holz im Bestand.

Beruflich dreht sich bei Irene vieles um Orientierung. Als Geschäftsleiterin der Aarauer Signaletik-Agentur Signito verantwortet sie die Gesamtleitung und arbeitet mit ihrem Team an Orientierungssystemen für Gebäude und Areale: überall dort, wo Menschen ankommen, sich zurechtfinden und Wege intuitiv verstehen sollen.

Ausserdem engagiert sie sich als Berufsbildnerin im Grafikerbereich, sie wirkt als Prüfungsexpertin und ist Mitglied der Schulkommission der Schule für Gestaltung in Zürich. Ausgleich findet sie beim Segeln, Badminton und Yoga und im Rahmen ihres politischen Engagements.

Aarau selbst begleitet sie dabei schon lange. Kennengelernt hat sie die Stadt in der Kanti-Zeit, aufgewachsen ist sie im Wynental. Nach der Autoprüfung fuhr sie direkt die «Carramba-Runde» nach Aarau, die «wilde Stadt». Nach fast 20 Jahren in Zürich – Studium und Firmengründung – schätzt sie heute an Aarau die Unaufgeregtheit, welche durch die Grösse entsteht, und die spürbare Nachbarschaft im Quartier.

Gerade diese Nähe macht für sie den Unterschied: Die Mehrheit ihrer Familie lebt hier oder ganz in der Nähe, man begegnet sich im Alltag. Im Migroskafi nach dem Märt, Zmittag in der Tuchlaube, zum Geburtstagsessen im Speck und danach noch auf einen Drink im Hobo. Und auch politisch ist Aarau für sie wichtig geworden: Hier kann sie sich stärker engagieren, um Ohnmacht, Angst und Wut angesichts des Weltgeschehens in eine positive Richtung zu lenken und ins Handeln zu kommen.

Einen besonderen Ort, der ihr am Herzen liegt, nennt Irene trotzdem nicht innerhalb ihrer vier Wände, sondern direkt davor: den Brunnen vor der Haustüre. Dort trifft sich die vielfältige Nachbarschaft, Kinder planschen, Hunde schlabbern, Joggende halten kurz an. Im Herbst verstummt der Brunnen und mit ihm wird es draussen ruhiger. Drinnen aber bleibt, was Irene an ihrem Dihei so schätzt: ein Ort, der erdet und auch ihr Orientierung gibt.

«Dihei» bedeutet für Irene heute vor allem Regeneration: essen, schlafen, durchatmen und wieder auftanken. Gleichzeitig ist es ein Ort, an dem Gedanken in Bewegung kommen dürfen. Im Austausch mit ihrem Partner entstehen Zukunftspläne, neue Ideen und frische Perspektiven auf aktuelle Themen. Und auch Freunde und Familie gehören dazu: gemeinsame Essen auf der Terrasse, Treffen mit Nichten, Neffen und Gottikindern.

Ihren Einrichtungsstil beschreibt Irene pragmatisch als «handfest». Möbel sollen langlebig und stabil sein. Die Aarauerin legt Wert auf prägnante, funktionale Formen, klare Farben und den Aspekt der Nachhaltigkeit. Furnier, Plastik, Verkleidungen oder Billigprodukte passen nicht in ihr Konzept. So stammen Tisch und Stühle von Horgen Glarus, die Küche ist eine Tiba aus emailliertem Stahl. Einbaukästen und Schiebetüren wurden in durchgefärbtem MDF vom Schreiner gefertigt, am Boden bleibt Linoleum und Holz im Bestand.

Beruflich dreht sich bei Irene vieles um Orientierung. Als Geschäftsleiterin der Aarauer Signaletik-Agentur Signito verantwortet sie die Gesamtleitung und arbeitet mit ihrem Team an Orientierungssystemen für Gebäude und Areale: überall dort, wo Menschen ankommen, sich zurechtfinden und Wege intuitiv verstehen sollen.

Ausserdem engagiert sie sich als Berufsbildnerin im Grafikerbereich, sie wirkt als Prüfungsexpertin und ist Mitglied der Schulkommission der Schule für Gestaltung in Zürich. Ausgleich findet sie beim Segeln, Badminton und Yoga und im Rahmen ihres politischen Engagements.

Aarau selbst begleitet sie dabei schon lange. Kennengelernt hat sie die Stadt in der Kanti-Zeit, aufgewachsen ist sie im Wynental. Nach der Autoprüfung fuhr sie direkt die «Carramba-Runde» nach Aarau, die «wilde Stadt». Nach fast 20 Jahren in Zürich – Studium und Firmengründung – schätzt sie heute an Aarau die Unaufgeregtheit, welche durch die Grösse entsteht, und die spürbare Nachbarschaft im Quartier.

Gerade diese Nähe macht für sie den Unterschied: Die Mehrheit ihrer Familie lebt hier oder ganz in der Nähe, man begegnet sich im Alltag. Im Migroskafi nach dem Märt, Zmittag in der Tuchlaube, zum Geburtstagsessen im Speck und danach noch auf einen Drink im Hobo. Und auch politisch ist Aarau für sie wichtig geworden: Hier kann sie sich stärker engagieren, um Ohnmacht, Angst und Wut angesichts des Weltgeschehens in eine positive Richtung zu lenken und ins Handeln zu kommen.

Einen besonderen Ort, der ihr am Herzen liegt, nennt Irene trotzdem nicht innerhalb ihrer vier Wände, sondern direkt davor: den Brunnen vor der Haustüre. Dort trifft sich die vielfältige Nachbarschaft, Kinder planschen, Hunde schlabbern, Joggende halten kurz an. Im Herbst verstummt der Brunnen und mit ihm wird es draussen ruhiger. Drinnen aber bleibt, was Irene an ihrem Dihei so schätzt: ein Ort, der erdet und auch ihr Orientierung gibt.
Über
Ein «Dihei» kann Verschiedenes sein. Orte, Menschen, Dinge. Alles, was uns ein Grundgefühl von Geborgensein, soziale und räumliche Sicherheit oder emotionale Verbundenheit gibt. Das Zuhause ist der Fingerabdruck seiner Person.
We Love Aarau zeigt in der Rubrik «Voyeur:in» besondere Einblicke in verschiedene, charmante, moderne, altmodische, retro oder auch high-end Wohnsituationen unserer Kleinstadt.


